Selten sind Tradition und Moderne täglich so eng miteinander verwoben wie in der Päpstlichen Schweizergarde. Traditionell ist unser Grundauftrag: seit 1506 schützen wir den Papst und seine Residenz. Insofern hat sich nichts geändert. Veränderungen unterworfen sind die Methoden der Auftragserfüllung und die Menschen, die Gardisten, die dazu berufen sind und mit ihnen das Umfeld, in dem sie sich bewegen.
In der traditionellen Renaissance-Uniform steckt ein junger, modern und gut ausgebildeter Schweizer. Mit dem Reisläufer des 16. Jahrhunderts verbindet ihn auch heute die feste Überzeugung, dass die Kirche Jesu Christi und der Nachfolger Petri es verdienen, ja verlangen, dass man sich für sie einsetzt – „wenn es erheischt sein sollte, selbst sein Leben für sie hinzugeben“. Und es verbindet ihn noch immer eine gewisse Abenteuerlust: ein internationales Umfeld, Kameradschaft ausleben, das Sicherheitsmetier kennenlernen, den eigenen Glauben tiefer erfahren, eine neue Sprache, „bella Italia“ ... In diesem Klima reifen nicht nur süße Früchte, sondern auch Glaube, Überzeugung, Können, Freundschaft und Lebensfreude.
Diese Website soll den Wissensdurst unzähliger Freunde und Gönner in aller Welt stillen. Sie soll auch ein kleiner Dank sein für Gebete, Sympathien und Gaben, die wir empfangen. Wir wollen Sie ermutigen, sich mit uns in den Dienst des Heiligen Vaters und der Kirche zu stellen – wo immer Gott Sie hingestellt hat. Junge Schweizer sollen sich ermuntert fühlen, sich für einen Dienst in der Garde zu melden. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim „surfen“!
Der Kommandant, Daniel Anrig

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